Ein einsatzreiches Jahr 2025
Die Freiwillige Feuerwehr Thannhausen hat eine neue Führung: Mit großer Mehrheit wurden bei der Dienst- und Generalversammlung Christoph Schonner zum ersten Kommandanten und Alexander Schön zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Weitere Kandidaten gab es nicht. Die Amtsinhaber Karl-Heinz Pfitzmayr und Edith Petrik hatten ihr Amt nach fast 25 Jahren zur Verfügung gestellt (siehe eigener Bericht).
Vor den Neuwahlen blickte der scheidende Kommandant Karl-Heinz Pfitzmayr auf das vergangene Jahr zurück. 87 Einsätze hatten die 61 Aktiven 2025 zu bewältigen. So mussten bei mehreren schweren Verkehrsunfällen Verletzte mit technischem Gerät aus Fahrzeugen befreit werden. Ein Scheunenbrand in Burg kurz vor Weihnachten und ein Werkstattbrand im Mai forderten die ehrenamtlichen Brandschützer ebenso wie zahlreiche Türöffnungen, ausgelöste Brandmeldeanlagen, Unterstützung bei Reanimationen und der Rettung von erkrankten Personen mittels Drehleiter.
Tobias Sauter und Thore Sandkuhl wurden zum Feuerwehrmann, Lilli Sandkuhl, Nico Zirngibl, Maximilian Seider und Florian Miller zum Oberfeuerwehrmann und Max Rauner und Michael Wassermann zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Im Zuge der Neuwahlen wurden Christoph Schonner als zukünftiger Kommandant zum Brandmeister ernannt. Sein Stellverteter Alexander Schön trägt künftig den Rang eines Hauptlöschmeisters.
Der Vereinsvorsitzende Dr. Bernhard Niethammer zog eine positive Bilanz des Vereinsjahres. Mehrere Ausfahrten mit dem historischen Löschfahrzeug „Opel Blitz“ standen ebenso auf dem Programm wie ein gut besuchter Spielenachmittag im September. Zudem ehrte Niethammer langjährige Mitglieder des Feuerwehrvereins: Gerhard Nodes, Remigius Göser, Gerhard Zimmermann und Ulrich Hils für jeweils 50 Jahre sowie Erwin Landherr und Stefan Parczyk für 40 Jahre Mitgliedschaft.
Kassenprüfer Peter Bader bescheinigte Kassenwart Max Rauner eine einwandfrei geführte Vereinskasse. Damit konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.
Jugendwart Gabriel Dreher berichtete von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Unter anderem fand eine Gemeinschaftsübung mit den benachbarten Feuerwehren in Oberrohr statt, die bei den Jugendlichen sehr gut ankam. Weil derzeit nur noch sechs Jugendliche Teil der Jugendgruppe sind, muss in Zukunft verstärkt um Feuerwehrnachwuchs geworben werden. Das ist auch eines der erklärten Ziele des neuen Führungsduos. „Wir freuen uns auf die anstehenden Aufgaben und darauf, unsere Feuerwehr zusammen mit der Mannschaft, den Mitgliedern, dem Bürgermeister und dem Stadtrat weiterzuentwickeln und für die Zukunft fit zu machen“, sagte Christoph Schonner zum Amtsantritt.